Der unsichtbare Lauscher: Wenn Ihre Verbindung nicht privat ist
Ein Man-in-the-Middle-Angriff (MitM) liegt vor, wenn ein Cyberkrimineller heimlich die Kommunikation zwischen zwei Parteien abfängt und möglicherweise verändert, obwohl diese glauben, direkt miteinander zu kommunizieren. Dieses Szenario zeigt, wie solche Angriffe in alltäglichen Geschäftssituationen ablaufen und wie Fachleute sich davor schützen können.
Ein Man-in-the-Middle-Angriff (MitM) liegt vor, wenn ein Cyberkrimineller heimlich die Kommunikation zwischen zwei Parteien abfängt und möglicherweise verändert, obwohl diese glauben, direkt miteinander zu kommunizieren. Dieses Szenario zeigt, wie solche Angriffe in alltäglichen Geschäftssituationen ablaufen und wie Fachleute sich davor schützen können.
Die Kaffeehaus-Falle
Nadia Al-Rashid, eine leitende Finanzanalystin bei einer regionalen Investmentfirma, war für ein Kundengespräch nach Dubai gereist. Ihr Flug hatte zwei Stunden Verspätung, also ließ sie sich in einem Sessel im Flughafencafé nieder, öffnete ihren Laptop und verbündete sich mit dem kostenlosen WLAN-Netzwerk namens „Dubai_Airport_Free_WiFi". Sie hatte Verträge zu prüfen und eine ausstehende Freigabe für eine Überweisung — keine Zeit zu verlieren.
Was Nadia nicht wusste: Ein Cyberkrimineller, der nur drei Tische entfernt saß, hatte einen gefälschten WLAN-Zugangspunkt mit demselben glaubwürdigen Namen eingerichtet. Sein Laptop fungierte als stille Brücke zwischen Nadia und dem echten Internet — und las dabei jedes Datenpaket mit, das durchgeleitet wurde.
Ein gefälschter Zugangspunkt ist
Man-in-the-Middle-Angriffe verstehen und verhindern
Wie MitM-Angriffe funktionieren
Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff positioniert sich der Angreifer zwischen zwei kommunizierenden Parteien — in der Regel einem Nutzer und einem Server — ohne dass eine der Parteien davon weiß. Der Angreifer kann Daten im Kommunikationsstrom abfangen, lesen, verändern oder einschleusen.
Häufige MitM-Angriffstechniken
| Angriffstyp | Funktionsweise | Risikoniveau |
|---|---|---|
| Gefälschter Zugangspunkt | Gefälschter WLAN-Hotspot ahmt ein legitimes Netzwerk nach | Hoch |
| SSL-Stripping | Stuft eine HTTPS-Verbindung auf unverschlüsseltes HTTP herab | Hoch |
| ARP-Poisoning | Manipuliert lokale Netzwerk-Adresstabellen, um Datenverkehr umzuleiten | Mittel-Hoch |
DNS-Spoofing
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